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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Angriffe fordern hunderte zivile Opfer binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Angriffe fordern hunderte zivile Opfer binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Alexei Suchorukow
  • 14.04.2026 09:55 Uhr

    09:55 Uhr

    Sicherheitskreise: Munition auf zivilem Flughafen in Charkow gelagert

    Die ukrainischen Streitkräfte sollen den zivilen Flughafen in Charkow zur Lagerung von Munition nutzen. Dies berichten Vertreter der russischen Sicherheitsstrukturen gegenüber RIA Nowosti:

    "Auf dem Gelände des Flughafens Charkow werden Munition und Ausrüstung gelagert. Sie werden getarnt, doch man nutzt bewusst ein ziviles Objekt als zusätzliche Absicherung."

    Demnach sollen dort auch Waffen gelagert werden, die für Angriffe auf grenznahe Regionen Russlands vorgesehen sind.

  • 09:34 Uhr

    Experte meldet Minenfelder und neue Befestigungen der Ukraine

    Laut dem Militärexperten Andrei Marotschko haben ukrainische Truppen eine rund sieben Kilometer lange Uferlinie des Sewerski Donez in der Donezker Volksrepublik (DVR) vermint. Er erklärte unter Berufung auf eigene Quellen:

    "Die ukrainischen Formationen haben die sieben Kilometer lange Uferlinie des Flusses in der Nähe von Starodubowka und Piskunowka vermint."

    Zudem hätten ukrainische Einheiten östlich von Nikolajewka neue Befestigungsanlagen mit dauerhaften Feuerstellungen errichtet, so Marotschko.

    "Sie reichen nahezu bis Kriwaja Luka und Koleniki. Alle Positionen sind durch ein Grabensystem verbunden. Die Versorgungswege sind mit Drohnenschutznetzen abgesichert."

  • 09:11 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Lipezk: Frau getötet, mehrere Verletzte

    Bei einem Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte auf die zweitgrößte Stadt Jelez im Gebiet Lipezk kam eine Zivilistin ums Leben. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Lipezk, Igor Artamonow, auf Telegram mit:

    "Jelez wurde von Drohnen angegriffen. Leider gibt es Opfer. In einem Wohnhaus in der Tscherokmanow-Straße ist eine Frau gestorben. Weitere fünf Menschen wurden verletzt, vier von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden."

    Zudem beschädigten Trümmer der Drohnen Fenster in mehreren Wohnhäusern. Auch das Dorf Dolgorukowo wurde angegriffen. Dort brach nach dem Absturz einer Drohne ein Feuer in einem Wohnhaus aus, das jedoch gelöscht werden konnte. Verletzte gab es laut Behördenangaben nicht.

  • 08:43 Uhr

    Russische Truppen drängen ukrainische Kräfte aus Osernoje zurück

    Russische Truppen drängen die ukrainischen Streitkräfte aus der Siedlung Osernoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) zurück. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.  Demnach rücken die Einheiten südöstlich des Ortes entlang des Flusses Sewerski Donez vor und umgehen die Ortschaft.

    "So drängen wir die ukrainischen Kämpfer auf das gegenüberliegende Ufer und zwingen sie, den Ort zu verlassen."

    Ein Großteil von Osernoje befinde sich inzwischen in der "grauen Zone", da sich die ukrainischen Kräfte zurückgezogen hätten. Zugleich verwies Marotschko darauf, dass strategische Höhen weiterhin unter der Kontrolle der ukrainischen Seite stünden, was das Vorrücken verlangsame.

  • 08:16 Uhr

    Experte wirft Kiew Beschuss eigener Gebiete vor

    Während der von Russlands Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Oster-Waffenruhe sollen ukrainische Truppen eigene rückwärtige Gebiete beschossen haben. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "In den Gebieten Sumy, Charkow und Saporoschje wurden Fälle registriert, in denen ukrainische Einheiten ihre eigenen Hinterlandregionen beschossen haben."

    Ziel sei es dabei gewesen, "die russischen Streitkräfte zu diskreditieren". Solche Vorfälle seien "keine Neuheit" und träten "bei nahezu jeder Waffenruhe" auf, so Marotschko. Das russische Verteidigungsministerium meldete während der Oster-Waffenruhe vom 11. bis 12. April insgesamt 6.558 Verstöße durch die Ukraine.

  • 07:59 Uhr

    Durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche 29 Zivilisten getötet, 170 verletzt 

    Binnen einer Woche wurden fast 200 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche erlitten 170 Zivilisten, darunter 12 Minderjährige, bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen. 29 Menschen, darunter drei Minderjährige, wurden getötet. Die größte Zahl von Opfern wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und in der DVR verzeichnet."

    Miroshnik stellte fest, dass die überwiegende Mehrheit der Zivilisten (174) durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt wurde.

    Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 2.900 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 07:19 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 100 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 97 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk, Rostow, Tula, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

  • 13.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Russische Drohnen treffen gegnerische Ausrüstung entlang der Front (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie eine Drohnenleitstelle, unbemannte Luftfahrzeuge und Kampfgerät der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht.

  • 21:47 Uhr

    Magyar: Ungarn sollte von Beteiligung an EU-Kredit an die Ukraine ausgeschlossen werden

    Auf einer Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg ging der künftige ungarische Premier Péter Magyar auf die Frage nach dem 90-Milliarden-Euro-Kredit ein, den die EU Kiew bereitstellen will. Bei einem Treffen des EU-Rates im Dezember vergangenen Jahres habe Viktor Orbán entschieden, dass Ungarn und möglicherweise auch die Slowakei und Tschechien nicht daran teilnehmen würden, sagte der Politiker.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Magyar wie folgt:

    "So wurde es entschieden. Ich verstehe es nicht ganz; ich werde mit den europäischen Staats- und Regierungschefs besprechen, warum dieses Thema erneut angesprochen werden muss. Ich persönlich bin der Meinung, dass Ungarn davon ausgenommen werden sollte."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.